
Tod der Kleopatra
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Die Geschichte
Als Liss dieses Bild malte, um die Mitte der 1620er Jahre, lebte er in Rom unter den nordischen Künstlern der Stadt. Sie hatten sich gerade zu einer eigenen Vereinigung zusammengeschlossen, der Schildersbent, und jedes Mitglied bekam einen Spitznamen. Seiner lautete Pan. Das Bild zeigt, wie die ägyptische Königin nach dem Tod des Marcus Antonius ihr Leben beendete, um nicht in die Gefangenschaft Octavians zu geraten, durch den Biss einer Schlange, die in einem Obstkorb versteckt war. Nach altägyptischem Glauben, so das Museum, sollte dieser Biss Unsterblichkeit verleihen. Woher die Malweise kommt, wird unterschiedlich gelesen. Das Museum sieht darin das Rom Caravaggios und Annibale Carraccis. Die Neue Deutsche Biographie hebt gerade dieses Bild hervor und erkennt in ihm eine flämische Handschrift aus Antwerpener Schulung. In München ist das Gemälde seit 1964, als es aus Schweizer Privatbesitz erworben wurde.



