
Peter Paul Rubens · PD
Der Tod des Konsuls Decius
Details
Die Geschichte
Am 9. November 1616 unterschrieben in Antwerpen ein Kunsthändler, ein Brüsseler Weber und ein genuesischer Kaufmann einen Vertrag über zwei Folgen von Wandteppichen. Die Entwürfe sollte Rubens liefern, der bis dahin nie für Weber gearbeitet hatte. Das Thema war schon damals ungewöhnlich. Publius Decius Mus war ein römischer Konsul, der sich nach den Vorzeichen eines Traums in die latinische Schlachtreihe warf, um seinem Heer mit dem eigenen Tod den Sieg zu erkaufen. So erzählt es Livius. Diese Tafel zeigt den Augenblick, in dem er vom Pferd stürzt. 1889 kam sie mit dem Vermächtnis der Herzogin von Pastrana an den Prado, und das Museum unterscheidet heute zwei Hände darin. Der größte Teil der Malerei stammt von einem anderen Mitarbeiter der Werkstatt, die geflügelte Viktoria oben dagegen von Rubens selbst, nachgetragen, als die Tafel schon fertig war.




