
Francisco Goya · PD
Der Hund
Details
Die Geschichte
1819 zog sich Goya, alt, taub und von Krankheit gezeichnet, in ein Landhaus am Rand von Madrid zurück, das schon vorher den Namen Quinta del Sordo trug, Landhaus des Tauben. Auf die Wände seiner Zimmer malte er in den folgenden Jahren düstere Szenen, nur für sich selbst, ohne Auftrag und ohne Publikum. Der Hund gehört dazu. Zu sehen ist allein ein kleiner Hundekopf am unteren Rand, der über eine große, leere ockerfarbene Fläche nach oben blickt, wo nichts ist. Der Rest des Tieres verschwindet hinter einer schrägen Böschung. Erst Jahrzehnte später wurden diese Wandbilder abgenommen und auf Leinwand übertragen. 1881 kamen sie in den Prado, wo Der Hund heute in einem Saal der schwarzen Gemälde hängt.





