
Peter Paul Rubens · PD
Die Erziehung der Maria de' Medici (Studie)
Details
Die Geschichte
Den Auftrag für die Galerie der Maria de' Medici erhielt Rubens am 26. Februar 1622, und selbst da stand das Bildprogramm noch nicht fest. Es wurde mehrfach umgearbeitet. Kleine Tafeln wie diese waren seine Arbeitsgrundlage. Nach Einschätzung der Pinakothek dienten die Münchner Skizzen vor allem der eigenen Werkstatt in Antwerpen, also den Gehilfen, die die Entwürfe ins Riesenformat übertrugen. Der Königin legte man vermutlich Zeichnungen vor. Hier geht es um die Erziehung der jungen Prinzessin. Minerva, die Göttin der Weisheit, wacht über das Mädchen, die drei Grazien begleiten es. Der Musiker mit der Viola gilt als Orpheus und steht für Harmonie, der Merkurstab für Beredsamkeit. Die Quelle ist der Brunnen der Weisheit, die fons sapientiae, ein Hinweis auf das Reich Apolls und der Musen.




