Die Erziehung Maria de' Medicis

Peter Paul Rubens · PD

Die Erziehung Maria de' Medicis


Details

Museum
Louvre
Jahr
1623
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
394 × 295 cm

Die Geschichte

Minerva mit ihrem Helm beugt sich über das Blatt, auf dem das Mädchen schreibt. Die Schülerin ist Maria de' Medici, und der Louvre erkennt in der Gruppe das alte Bildmotiv der heiligen Anna, die die junge Maria unterweist. Rubens malte die Szene zwischen 1622 und 1625 für die Galerie des Palais du Luxembourg in Paris, als die Königinmutter knapp 50 war. Ihre wirkliche Kindheit im Florentiner Palazzo Pitti war weniger glanzvoll. Die Mutter starb, als sie drei Jahre alt war, der Vater, als sie 12 war, und eine Gouvernante zog sie mit ihrer Schwester auf. Gründlich unterrichtet wurde sie trotzdem. Der Hofmaler Jacopo Ligozzi brachte ihr das Zeichnen bei, sie sang und spielte Laute. Auf der Leinwand übernehmen Götter diese Aufgabe. Merkur stürzt mit dem Heroldsstab herab, ein Musiker streicht die Gambe, und die drei Grazien reichen einen Blumenkranz. Ob der Spieler Apollon oder Orpheus ist, darin waren sich schon die frühen Beschreibungen des Zyklus uneins. Vorn am Boden liegen eine Laute, eine Palette mit Pinseln und eine Büste, in der das Museum Platon sieht.

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