Der Einzug Heinrichs IV. in Paris

Peter Paul Rubens · PD

Der Einzug Heinrichs IV. in Paris


Details

Jahr
1628
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
24 × 45 cm

Die Geschichte

Das Täfelchen aus Eichenholz ist keine 50 Zentimeter breit, und doch war es der Entwurf für ein großformatiges Gemälde. Rubens malte solche Ölskizzen um 1628 für eine zweite Galerie im Pariser Palais du Luxembourg, die Maria de' Medici den Siegen ihres ermordeten Mannes Heinrich IV. widmen wollte. Die Szene führt ins Jahr 1594 zurück. Der König, bis 1593 Protestant, konnte erst nach seinem Übertritt zum katholischen Glauben in Paris einziehen. Links steht er in Rüstung und nimmt von einer knienden Frau, der Verkörperung der Stadt, den Schlüssel entgegen. Im November 1630 verlor die Königinmutter den Machtkampf gegen Kardinal Richelieu und floh bald darauf aus Frankreich. Der Heinrichszyklus kam nie zustande, und so blieb es bei Entwürfen wie diesem.

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