Der Sturz der rebellischen Engel

Der Sturz der rebellischen Engel


Details

Museum
Louvre
Jahr
1325
Technik
Goldgrund auf Leinwand (1967 von Holz übertragen)
Gattung
Gemälde
Maße
64 × 29 cm

Die Geschichte

Ganz oben auf der Tafel thront Gott zwischen roten Seraphim, und unter ihm erstreckt sich der himmlische Chor, zwei lange Reihen von Chorgestühl. Auf der einen Seite sind die Plätze mit Engeln besetzt, auf der anderen stehen sie leer. Wer dort saß, stürzt nun durch das Gold nach unten, verfolgt von den treuen Engeln, und verliert im Fallen seine Farben, bis er als schwarzer Dämon mit Krallen auf einer dunklen Kugel am unteren Rand landet.

Das ist viel Drama für ein Bild von 64 Zentimetern Höhe, gemalt in Siena um 1340. Etwa 70 Jahre später malten die Brüder Limburg, Buchmaler im Dienst des Herzogs von Berry, dasselbe Thema in dessen Stundenbuch, den Très Riches Heures, und französische Kunsthistoriker erkennen in ihrem Blatt ein Echo dieser Tafel. Auch dort steht das Gestühl im Engelschor zur Hälfte leer.

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