Das Gastmahl im Hause Simons des Pharisäers (Veronese, Turin)

Paolo Veronese · PD

Das Gastmahl im Hause Simons des Pharisäers (Veronese, Turin)


Details

Jahr
1550
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
315 × 451 cm

Die Geschichte

Um 1555 geben die Mönche von Santi Nazaro e Celso in Verona bei Veronese diese riesige Leinwand für ihr Refektorium in Auftrag. Sie ist über viereinhalb Meter breit, sodass die Brüder täglich unter einem beinahe lebensgroß gemalten Gastmahl speisten. Die Szene stammt aus dem Evangelium. Im Haus Simons des Pharisäers wäscht eine Frau mit ihren Tränen die Füße Christi, während die Gäste zusehen. Veronese inszeniert das Ganze als venezianisches Fest seiner eigenen Zeit, mit prächtiger Architektur, Dienern und Hunden zwischen den Tischen. Es war eines von mehreren monumentalen Mählern, die er für Refektorien malte, verwandt mit seiner Hochzeit zu Kana, die heute im Louvre hängt. 1837 brachte das Haus Savoyen das Bild in die königliche Galerie von Turin, die heutige Galleria Sabauda, wo es bis heute bleibt.

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