Die endgültige Versöhnung zwischen Maria von Medici und ihrem Sohn Ludwig XIII. von Frankreich, 1622–1625

Peter Paul Rubens · PD

Die endgültige Versöhnung zwischen Maria von Medici und ihrem Sohn Ludwig XIII. von Frankreich, 1622–1625


Details

Museum
Louvre
Jahr
1623
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
394 × 295 cm

Die Geschichte

Charles d'Albert, Herzog von Luynes, der Günstling Ludwigs XIII., hatte lange zwischen dem König und seiner Mutter gestanden. Am 15. Dezember 1621 starb er an einem Fieber, während eines Feldzugs gegen die Protestanten im Südwesten. Danach konnten Mutter und Sohn sich wirklich aussöhnen. Den Tod eines Höflings konnte Rubens an den Wänden der Königin kaum malen, also malte er ein Ungeheuer. Unten wird eine vielköpfige Hydra, Sinnbild von Zwietracht und Aufruhr, von einer herabstürzenden Gestalt mit dem Blitz niedergestreckt. Der Louvre nennt sie den Mut und vergleicht sie mit dem heiligen Michael in einem Jüngsten Gericht. Darüber begegnen sich Ludwig und Maria im offenen Himmel, sie mit dem Heroldsstab des Friedens. Die Frau in Grün oben rechts ist Frankreich. Lange glaubte man, das Bild zeige ein früheres Treffen der beiden, 1619 in Couzières bei Tours.

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