Die fünf Sinne: Der Geruchssinn

Die fünf Sinne: Der Geruchssinn


Details

Jahr
1637
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
19,5 × 24,3 cm

Die Geschichte

Wer den Geruchssinn darstellen wollte, griff meist zu Blumen, zu einer jungen Frau, die eine Rose oder ein Sträußchen an die Nase hält. Jan Miense Molenaer griff 1637, als er seine fünf Sinne malte, stattdessen zu einem schmutzigen Kinderpopo.

Es ist der derbste Witz der ganzen Folge, und er ist gewollt. Auf allen fünf Tafeln tauschte Molenaer die feine Allegorie gegen Bauernstube und Schenke, wo die Sinne der Welt ganz unmittelbar begegnen. Die Tafel ist kaum 20 Zentimeter hoch, und sein Monogramm, die ineinander verschlungenen Buchstaben IMR, steht links auf dem Tisch.

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