
Die fünf Sinne: Der Geruchssinn
Details
Die Geschichte
Wer den Geruchssinn darstellen wollte, griff meist zu Blumen, zu einer jungen Frau, die eine Rose oder ein Sträußchen an die Nase hält. Jan Miense Molenaer griff 1637, als er seine fünf Sinne malte, stattdessen zu einem schmutzigen Kinderpopo.
Es ist der derbste Witz der ganzen Folge, und er ist gewollt. Auf allen fünf Tafeln tauschte Molenaer die feine Allegorie gegen Bauernstube und Schenke, wo die Sinne der Welt ganz unmittelbar begegnen. Die Tafel ist kaum 20 Zentimeter hoch, und sein Monogramm, die ineinander verschlungenen Buchstaben IMR, steht links auf dem Tisch.



