Die Hinderkircher-Madonna

Die Hinderkircher-Madonna


Details

Museum
Belvedere
Technik
Malerei auf Nadelholztafel, originaler Tannenholzrahmen
Maße
98 × 101 cm

Die Geschichte

Der Stifter hat sich selbst ins Bild setzen lassen. Johannes Hinderkircher, Domherr und später Propst von Gurk in Kärnten, kniet klein in der unteren Ecke, neben ihm ein Wappenschild. Von ihm steigt ein Schriftband zum Kind auf, dessen Hand das obere Ende berührt. Die Tafel entstand vor 1445 und ist nicht signiert. Man schreibt sie Konrad von Friesach zu, weil sie eng mit dem Fastentuch übereinstimmt, das er 1458 signiert für den Gurker Dom schuf, ebenfalls ein Auftrag Hinderkirchers. Jahrhunderte später gehörte das Bild dem Wiener Bankier und Sammler Albert Figdor. Nach seinem Tod 1927 verhinderte das österreichische Denkmalschutzgesetz, dass die Erben die Sammlung ins Ausland brachten, und im Vergleich ging ein Teil an den Staat. So kam die Madonna 1930 ins Kunsthistorische Museum und 1953 ins Belvedere.

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