Die Heilige Dreifaltigkeit

Paradise Chronicle · PD

Die Heilige Dreifaltigkeit


Details

Jahr
1616
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
64,3 × 46,3 cm

Die Geschichte

Um 1616 herrschte in Antwerpen ein langer Waffenstillstand im Krieg mit den protestantischen Niederländern, und die katholischen Kirchen der Stadt füllten sich allmählich wieder mit Bildern, nachdem Reformatoren sie jahrzehntelang leer geräumt und zerschlagen hatten. Rubens war zurück in der Heimat, führte die geschäftigste Werkstatt der Stadt und wurde zum Maler, auf den sich die Gegenreformation stützte. Diese kleine Eichentafel greift ein Bildthema auf, das die Protestanten besonders scharf abgelehnt hatten: die Dreifaltigkeit als Gnadenstuhl. Gottvater hält den toten Leib seines Sohnes empor, dessen Wunden dem Betrachter zugewandt sind, während die Taube des Heiligen Geistes zwischen beiden schwebt. Es ist eine kompakte, fast private Fassung eines Themas, das Rubens auch für grosse Altäre ausarbeitete, gemalt auf einer Tafel von nur rund 60 Zentimetern Höhe. In die Basler Sammlung kam das Werk erst 1988.

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