
Gustave Courbet · PD
Das Jagdfrühstück
Details
Die Geschichte
Courbet malte dieses Bild während eines langen Aufenthalts in Deutschland im Jahr 1858, mit Standort nahe Frankfurt, wo er sich den großen Hirschjagden im Taunus angeschlossen hatte. Andere Maler behandelten die Jagd als Drama: die Verfolgung, das Erlegen der Beute. Courbet wählte den faden Moment danach, das Picknick im Wald, wenn die Arbeit getan ist. Männer sitzen um Brot, Wein und zwei erlegte Hirsche, plaudern, ruhen, keiner posiert. Diese Schlichtheit war der Punkt. Er baute eine ganze Art zu malen, den Realismus, gerade aus solchen unscheinbaren Augenblicken. Die Leinwand ist groß, über drei Meter breit, das Format, das man von einem großen Historienbild erwartet, hier vergeben an Jäger beim Mittagessen. Seit er es schuf, hat das Bild Deutschland fast sicher nie verlassen.




