
Das italienische Lager nach der Schlacht bei Magenta
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Die Geschichte
Die Jury hatte die Wahl zwischen einem Sturmangriff und einem Karren. Im September 1859 hatte die provisorische Regierung der Toskana einen Wettbewerb für Bilder der eben geschlagenen Schlachten des Unabhängigkeitskriegs ausgeschrieben, darunter Magenta. Fattori, 24 Jahre alt, reichte zwei Entwürfe ein, und die Kommission entschied sich für den mit den Barmherzigen Schwestern, die einen Verwundeten vom Feld fahren.
Die Leinwand, die daraus wurde, ist fast dreieinhalb Meter breit und zeigt die Stunden danach. In der Mitte der Wagen mit einem verwundeten österreichischen Soldaten darin, weit hinten der Rauch des Gefechts, rechts auf der Böschung die siegreichen Offiziere, den Rücken zum Betrachter. Für das Gelände war Fattori mit seiner Frau in die Lombardei gefahren. 1861 hing das Bild unvollendet in der ersten Nationalausstellung in Florenz, ein Jahr später war es fertig und signiert. Heute hängt es im zweiten Stock des Palazzo Pitti, über den alten großherzoglichen Wohnräumen.




