Der Hofnarr Calabacillas

Diego Velázquez · PD

Der Hofnarr Calabacillas


Details

Jahr
1635
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
106 × 83 cm

Die Geschichte

In den 1630er Jahren arbeitete Velázquez für den Hof Philipps IV., wo Porträts gewöhnlich Rang und Zeremoniell dienten. Genau deshalb wirkt dieser Narr so ungewöhnlich. Er sitzt sehr tief, fast auf dem Boden, mit gefalteten Händen über einem Knie, in einem dunkelgrünen Gewand mit breitem weißem Kragen und hellen Manschetten, und sein Gesicht ist auffallend offen. Nach Angaben des Prado gehört das zu den ganz wenigen Porträts von Velázquez mit einem solchen Lächeln. In einem Bildnis eines Königs oder eines Adligen wäre das kaum denkbar gewesen. Die Figur wird meist als Juan Calabazas identifiziert, genannt Calabacillas, ein Hofnarr, der in Madrid von 1632 bis zu seinem Tod 1639 belegt ist. Der Kürbis neben ihm half, diesen Namen wiederzugewinnen, nachdem das Bild lange mit dem sogenannten Bobo de Coria verwechselt worden war.

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