
Peter Paul Rubens · PD
Das Urteil des Paris
Details
Die Geschichte
Ein kleines Tafelbild, 89 Zentimeter hoch und gut einen Meter breit. Der Prado datiert es auf 1606 bis 1608, das Ende der acht Jahre, die Rubens in Italien verbrachte, und man sieht es den Figuren an. Die Haltungen stammen von antiken Statuen, wie er sie in Rom zeichnete, der geschwungene Rhythmus der Körper von der italienischen Malerei jener Jahre. Gezeigt wird der Augenblick vor der Entscheidung: Paris sitzt links, mit dem Rücken zu uns, das Kinn in die Hand gestützt und den Hirtenstab über dem Knie, und blickt auf Venus, die in der Mitte steht. Im Vordergrund liegen die Waffen der Minerva. Rubens kam auf das Thema zurück und malte es rund 30 Jahre später noch einmal, fast vier Meter breit. Auch dieses Bild hängt im Prado. Die kleine Tafel ist 1666 zum ersten Mal im Madrider Alcázar nachgewiesen.




