
Peter Paul Rubens · PD
Das Urteil des Paris
Details
Die Geschichte
Dies ist eine der letzten Fassungen, die Rubens vom Urteil des Paris malte, wohl zwischen 1632 und 1635. Er hielt sich an den antiken Autor Lukian, bei dem der Hirte Paris sich nicht entscheiden kann, solange die Göttinnen bekleidet sind, und sie bittet, sich zu entkleiden. Minerva zieht ihr Gewand über den Kopf, daneben lehnt ihr Schild mit dem schlangenhaarigen Medusenhaupt. Juno schlägt ihren Mantel zur Seite, während ihr Pfau den Hütehund anfaucht, der zu Füßen des Hirten liegt. Zwischen ihnen steht Venus mit Perlen und Rosen im Haar, Paris reicht ihr den goldenen Apfel, und hinter ihm lehnt Merkur am Baum, den Umhang noch im Wind. Die Landschaft liegt im weichen Abendlicht. Nur oben, halb in den Wolken verborgen, schwebt die Furie Alekto, die die eifersüchtige Juno später gegen Troja schicken wird. So beginnt der Trojanische Krieg.




