Das Madagaskar-Porträt von Thomas Howard und seiner Frau Aletheia Talbot

Anthony van Dyck · PD

Das Madagaskar-Porträt von Thomas Howard und seiner Frau Aletheia Talbot


Details

Jahr
1639
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
139,7 × 212,7 cm

Die Geschichte

Um 1639 trug sich der Earl of Arundel, Thomas Howard, ernsthaft mit einem sonderbaren Plan: eine englische Kolonie auf Madagaskar zu gründen und selbst dorthin zu ziehen, auf die große Insel vor der Ostküste Afrikas. Daraus wurde nichts, er reiste nie hin. Anthonis van Dyck malte dieses Doppelbildnis des Grafen und seiner Frau Alathea Talbot genau in diesen Jahren, und der Plan steht im Bild geschrieben. Arundel sitzt neben einem großen Globus und deutet mit der Hand auf Madagaskar. Seine Frau, selbst eine leidenschaftliche Kunstsammlerin, hält einen Zirkel, mit dem man Entfernungen auf der Karte abmisst. Um seinen Hals liegt die Kette des Hosenbandordens, der höchsten englischen Auszeichnung, ein Mann also aus dem engsten Kreis Karls I., der sich ein Reich ausmalt, das er nicht bekommen wird. Bis heute heißt das Bild nach dieser zeigenden Hand das Madagaskar-Bildnis.

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