
Claude Monet · PD
Die Manneporte bei Étretat
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Die Geschichte
Das Felsentor heißt Manneporte, und das Meer hat es in die Kreideklippen bei Étretat an der normannischen Küste gegraben. Monet hat es aus genau diesem Blickwinkel sechsmal gemalt, je zweimal bei drei Aufenthalten in den Jahren 1883, 1885 und 1886, und die Bilder danach im Atelier vollendet. Wie diese Arbeit draußen aussah, beschrieb 1886 der Schriftsteller Guy de Maupassant. Er sah Monet am Strand entlanggehen, gefolgt von Kindern, die fünf oder sechs Leinwände mit demselben Motiv zu verschiedenen Tageszeiten trugen. Je nachdem, wie sich Himmel und Schatten veränderten, griff der Maler zur einen und legte die andere beiseite. Dieses Hochformat ist unten links mit „Claude Monet 86“ bezeichnet. Das Metropolitan Museum besitzt noch eine zweite Fassung von 1883, im Querformat. 1892 kaufte der Chicagoer Sammler Potter Palmer das Bild beim Kunsthändler Paul Durand-Ruel und gab es im Januar darauf wieder zurück.




