Das Wunder des heiligen Justus

Peter Paul Rubens · PD

Das Wunder des heiligen Justus


Details

Jahr
1633
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
191 × 134 cm

Die Geschichte

Dass dieses Altarbild in Bordeaux hängt, geht auf das Jahr 1852 zurück. Damals besuchte Louis-Napoléon, noch Prinzpräsident, die Stadt, und Bordeaux schenkte ihm ein Gemälde der venezianischen Malerin Rosalba Carriera. Im Jahr darauf kaufte er, inzwischen Kaiser Napoleon III., diesen Rubens in Paris für 16.000 Franc und schenkte ihn der Stadt. Entstanden war das Bild für Antwerpen. Dorthin kamen 1629 Reliquien des heiligen Justus, in die Kirche des Klosters der Annuntiatinnen, und die Buchdruckerfamilie Moretus bestellte bei Rubens das Altarbild dazu. Um 1633 war es fertig. Justus, der in Beauvais verehrt wird, war der Legende nach ein neunjähriger Junge aus dem römischen Gallien. Er wollte Soldaten nicht verraten, wo sich sein Vater und sein Onkel versteckten, und wurde dafür enthauptet. Rubens zeigt das Wunder danach. Der Junge steht aufrecht und hält seinen eigenen Kopf in den Händen, die beiden Männer, eben aus ihrem Versteck gekommen, weichen vor ihm zurück. Rechts im Hintergrund sind noch Reiter zu sehen.

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