
Antonio da Correggio · PD
Die mystische Vermählung der heiligen Katharina
Details
Die Geschichte
Um 1512 ist Correggio noch ein junger Maler aus der Poebene, weit entfernt von dem Ruhm, den ihm später die Kuppeln von Parma bringen sollten. Auf dieser kleinen Tafel steckt das Kind, auf dem Schoß Marias, der heiligen Katharina von Alexandrien einen Ring an den Finger: es ist ihre mystische Vermählung, eine Ehe allein der Seele. Correggio hatte Leonardo genau studiert, und man merkt es daran, wie die Konturen in einem weichen Licht verschmelzen, ohne harte Kanten. Die Szene, vertraulich wie ein Geheimnis, hebt sich vor einer Landschaft ab, die sich in die Ferne verliert. Später gelangte das Bild in die Sammlung Karls I. von England und wurde nach dessen Hinrichtung 1649 zerstreut, ehe es viel später nach Detroit kam.




