
Claude Monet · PD
Der Teich, Schneeeffekt
Details
Die Geschichte
Losnummer 15. Unter dieser Nummer kam das Bild am 24. März 1875 im Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot unter den Hammer, nur Wochen nachdem Monet es unten links mit „75“ datiert hatte. Die Versteigerung hatte er gemeinsam mit Renoir, Sisley und Berthe Morisot angesetzt, und zugegriffen hat der Kunsthändler Paul Durand-Ruel. Zu sehen ist ein verschneites Feld bei Argenteuil, wo Monet damals wohnte, mit Spaziergängern in der Mittagssonne.
Später gehörte das Gemälde dem Berliner Textilfabrikanten Richard Semmel. Semmel war Jude, floh 1933 vor den Nationalsozialisten in die Niederlande und ließ im Juni desselben Jahres in Amsterdam einen Teil seiner Sammlung versteigern. Das Bild, im Katalog „Neige à Argenteuil“ genannt, fand keinen Käufer. Danach blieb es jahrzehntelang bei einer französischen Familie. 2022 einigten sich Semmels Erben mit ihr, bei Christie’s in New York wurde es verkauft, und heute hängt es im Museum Barberini in Potsdam.




