
Die Predigt Johannes des Täufers
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Die Geschichte
Laut Louvre wurde diese Leinwand für die Jesuiten in Rom begonnen. Bei ihnen angekommen ist sie offenbar nie. 1685 kaufte man sie für Ludwig XIV. zum Preis von 1000 Livres, und dieser Ankauf ist zugleich das einzige feste Datum des Bildes, gemalt war es also spätestens da. Zehn Jahre später hing es über dem Kamin der Salle des Seigneurs im Trianon, im Park von Versailles, und kam danach in den Eingangssaal.
Johannes der Täufer steht in rotem Mantel auf einem Felsen und weist nach oben, unter ihm breitet sich in der Landschaft die Menge aus, die in die Wüste gekommen ist, um ihn zu hören. Mit Versailles endeten die Reisen des Bildes nicht. 1811 schickte der Staat es an das Museum in Dijon, wo es bis 1968 blieb. In jenem Jahr kehrte es im Tausch in den Louvre zurück, und nach Dijon ging an seiner Stelle eine Kreuzigung aus der Kartause von Champmol, dem Kloster vor den Toren Dijons, in dem die Herzöge von Burgund begraben lagen.




