Die Übergabe des Porträts Marias von Medici an Heinrich IV.

Peter Paul Rubens · PD

Die Übergabe des Porträts Marias von Medici an Heinrich IV.


Details

Museum
Louvre
Jahr
1623
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
394 × 295 cm

Die Geschichte

Heinrich IV. brauchte um 1600 zweierlei, einen legitimen Erben und Geld. Seine Ehe mit Margarete von Valois war gerade annulliert worden, und die französische Krone stand bei der Bank der Medici tief in der Schuld. Marias Mitgift von 600.000 Écus in Gold diente zum Teil dazu, diese Schulden zu tilgen. Rubens macht aus dem Handel eine Liebe auf den ersten Blick. Hymen, der Gott der Ehe, hält ihr Bildnis, Amor zeigt es dem König, der in Rüstung davorsteht und hingerissen schaut. Frankreich, in einem blauen, mit goldenen Lilien übersäten Mantel, beugt sich zu ihm und berät ihn. Darüber sitzen Jupiter und Juno auf einer Wolke, das himmlische Paar als Gegenstück zum irdischen. Der Louvre weist darauf hin, dass das Bild im Bild wie ein echtes Gesandtenporträt jener Zeit gemalt ist, mit schlichtem schwarzem Rahmen. Vorn spielen zwei Putten mit Helm und Schild des Königs. Die Medici-Galerie des Louvre ist zurzeit für die Restaurierung geschlossen.

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