Der verlorene Sohn verprasst sein Erbe

Bartolomé Esteban Murillo · PD

Der verlorene Sohn verprasst sein Erbe


Details

Jahr
1660
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
27 × 34 cm

Die Geschichte

Links im Bild sitzt ein Musiker über eine Laute gebeugt, das Instrument, zu dem man um 1660 zu Hause sang. Dahinter der gedeckte Tisch, die Frauen, das durchgebrachte Erbe aus dem Gleichnis des Lukas. Murillo hat diese Szene zweimal gemalt. Die große Fassung gehört zu einer Folge von sechs Bildern, die heute in Dublin hängt. Dort stand im Hintergrund eine mächtige Ruine, die der Maler später übermalte. Auf der Röntgenaufnahme der kleinen Fassung, 27 Zentimeter hoch, taucht diese Ruine gar nicht erst auf. Das kleine Bild entstand also gleichzeitig mit dem großen oder danach und war keine Vorlage für den Auftraggeber, sondern ein Ricordo für die eigene Werkstatt. Im königlichen Inventar von 1814 bis 1818 lag es im Depot des Madrider Schlosses.

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