
Gustave Courbet · PD
Die Jagdbeute
Details
Die Geschichte
La curée nennt man den Augenblick, in dem die Hunde ihren Teil der erlegten Beute erhalten, und genau das kündigt rechts das Horn des Gehilfen an. Das Reh hängt an einem Ast; an den Baum gelehnt, die Pfeife im Mund, ruht der elegant gekleidete Jäger, und dieser Jäger ist Courbet selbst. Gemalt um 1856, kam das Bild in den Pariser Salon von 1857. Courbet galt da längst als Kopf des Realismus und als Unruhestifter, doch vor diesem Reh gaben selbst feindselige Kritiker klein bei: Théophile Gautier hielt es für eines der besten Stücke der Ausstellung. Die Szene spielt im Jura, der Heimatregion des Malers an der Schweizer Grenze.




