Kreuzaufrichtung

Peter Paul Rubens · PD

Kreuzaufrichtung


Details

Jahr
1638
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
72,1 × 132,7 cm

Die Geschichte

1638 war Rubens über 60 und von der Gicht oft ans Bett gefesselt. Im März jenes Jahres starb in Antwerpen einer seiner ältesten Freunde, der Gewürzhändler und Sammler Cornelis van der Geest. Fast 30 Jahre zuvor hatte er Rubens den Auftrag für das große Altarbild der Kreuzaufrichtung in der Walburgiskirche verschafft, ein Flügelretabel aus drei Tafeln. 1638 erschien die Komposition als großer Kupferstich auf drei Blättern, gestochen von Hans Witdoeck, einem jungen Stecher aus Rubens’ Umfeld, mit einer Widmung an van der Geest, den besten der Männer und ältesten der Freunde. Diese Ölskizze auf Papier diente dem Stecher als Vorlage. Rubens fasste dafür das Triptychon zu einer durchgehenden Szene zusammen. Die klagenden Frauen mit ihren Kindern links, die Männer, die in der Mitte das Kreuz hochstemmen, und die römischen Reiter rechts stehen jetzt auf ein und demselben Boden.

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