
Peter Paul Rubens · PD
Kreuzaufrichtung
Details
Die Geschichte
Im Februar 1941, im besetzten Paris, wechselte diese dreiteilige Skizze den Besitzer. Verkauft hat sie der Sohn des Chirurgen Théodore Tuffier. Die Käuferin, die Münchner Kunsthändlerin Maria Dietrich, erwarb sie als Rubens oder vielleicht als van Dyck und verkaufte sie einen Monat später weiter, an das Museum, das Hitler in Linz plante. Nach dem Krieg tauchte das Werk im Central Collecting Point der Alliierten in München auf, kam mit dem 36. Rücktransport nach Paris und wurde 1950 dem Louvre anvertraut. Es ist Rubens’ Ölskizze für das Triptychon von 1609 und 1610 für den Hochaltar der Antwerpener Walburgiskirche, das heute in der Kathedrale der Stadt steht. Der Louvre führt die Skizze als MNR-Werk. Sie gehört also nicht dem Museum, das sie für die rechtmäßigen Eigentümer verwahrt.




