Die Auferstehung Christi

Die Auferstehung Christi


Details

Jahr
1460
Technik
Fresko
Gattung
Wandgemälde
Maße
225 × 200 cm

Die Geschichte

Im Jahr 1925 erschien ein Reisebuch des englischen Schriftstellers Aldous Huxley, und darin steht ein Satz über dieses Fresko, der seither an ihm haftet. Er nannte es das größte Bild der Welt. Knapp 20 Jahre später bekam der Satz ein Gewicht, das Huxley kaum ahnen konnte. Im Spätsommer 1944 stand ein junger britischer Artillerieoffizier, Tony Clarke, mit seinen Geschützen vor Sansepolcro, die ersten Granaten waren schon abgefeuert. Da fiel ihm ein, woher er den Namen der Stadt kannte, und er ließ das Feuer einstellen. Die deutschen Truppen waren, wie sich zeigte, bereits abgezogen. Heute trägt eine Straße der Stadt seinen Namen.

Piero della Francesca malte das Fresko um 1460, die Schätzungen reichen vom Ende der 1450er bis in die 1470er Jahre, und zwar für den Saal, in dem die Stadtregierung tagte. Das Thema war hier mehr als Frömmigkeit. Sansepolcro heißt Heiliges Grab, und der Auferstandene, der aus seinem Sarkophag steigt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Unter ihm schlafen vier Wächter, und eine alte Überlieferung sieht in dem Mann mit der braunen Rüstung, den Kopf an den Sarkophag gelehnt, ein Selbstbildnis Pieros.

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