
Claude Monet, The Rocks at Pourville, Low Tide, 1882. Wikimedia Commons.
Die Felsen bei Pourville, Ebbe
Details
Die Geschichte
Im Winter 1881/82 wohnte Monet in Poissy an der Seine, westlich von Paris. Im Februar 1882 fuhr er an die normannische Küste und blieb in Pourville, einem kleinen Seebad gleich westlich von Dieppe. Rund sieben Wochen malte er dort im Freien, während in Paris im März die siebte Ausstellung der Impressionisten eröffnete, mit einer ganzen Reihe seiner Bilder. Auf dieser Leinwand hat sich das Meer zurückgezogen. Die Ebbe hat eine lange Felsbank freigelegt, und die winzigen Gestalten darauf sind Leute aus dem Ort, die Muscheln sammeln, mit wenigen raschen Tupfern hingesetzt. Im Vordergrund stehen die dunklen, zerklüfteten Felsen gegen den weißen Schaum der Brandung. Nach Rochester kam das Bild 1939 als Geschenk von Emily Sibley Watson, die die Memorial Art Gallery einst zum Andenken an ihren Sohn gegründet hatte.




