Die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge

Hieronymus Bosch or follower · PD

Die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge


Details

Jahr
1500
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
119,5 × 139,5 cm

Die Geschichte

Dieses Werk von Hieronymus Bosch um 1500 ist keine Wandtafel, sondern eine bemalte Tischplatte. In der Mitte öffnet sich ein großes Auge, in dessen Pupille Christus als Schmerzensmann steht, darunter die lateinische Warnung Cave Cave Deus Videt, hüte dich, hüte dich, Gott sieht. Um dieses Auge herum liegen wie Speichen eines Rades die sieben Todsünden, jede als kleine Alltagsszene: der Zornige zieht das Schwert, der Faule döst am Kamin, der Völler stopft sich voll. In den vier Ecken stehen die Letzten Dinge, Tod, Gericht, Hölle und Himmel. Der spanische König Philipp II. schätzte Bosch sehr, und alte Berichte sagen, er habe gerade diese Tafel in seinen Gemächern im Escorial bei sich gehabt. Heute hängt sie im Prado in Madrid.

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