
Sandro Botticelli, The Story of Nastagio Degli Onesti, part one, 1483. Wikimedia Commons. · PD
Die Geschichte des Nastagio degli Onesti, erster Teil
Details
Die Geschichte
1483 entstanden vier Tafeln für eine Florentiner Hochzeit, die von Giannozzo Pucci und Lucrezia Bini, und für das Haus des jungen Paares wählte man eine verstörende Novelle aus Boccaccios Decameron. In dieser ersten Szene gerät ein abgewiesener Liebender, Nastagio, in einen Pinienwald bei Ravenna und stößt auf ein Grauen: eine Frau, von Hunden gehetzt, und ein Reiter zu Pferd, beide dazu verdammt, diese Jagd ewig zu wiederholen, weil sie zu Lebzeiten den Mann verschmähte, der sie liebte. Botticelli entwarf die Folge, doch die Ausführung lag großenteils bei Gehilfen, vor allem Bartolomeo di Giovanni. Die Botschaft galt der Braut, eine Warnung in leuchtenden Farben davor, einen Freier abzuweisen. Die Pinien wiederholen sich in gereihten Stämmen, derselbe Wald, den wir in den folgenden Tafeln erneut durchqueren.




