Die Zeit und die Alte

Francisco Goya · PD

Die Zeit und die Alte


Details

Jahr
1810
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
181 × 125 cm

Die Geschichte

Goya malt diese Szene um 1810, inzwischen alt, taub und mitten in der Verwüstung des Spanischen Unabhängigkeitskriegs. Zwei verwelkte Frauen putzen sich mit Schmuck und feinen Stoffen heraus, die eine mit einem Spiegel in der Hand, ganz mit sich selbst beschäftigt. Hinter ihnen erhebt sich ein geflügelter Greis mit einem Besen, die Zeit selbst, bereit, sie fortzukehren, und sie haben es nicht bemerkt. Die Gestalt in Weiß, mit einem Diamantpfeil im Haar, wird oft als Spott auf Königin María Luisa gelesen, die ein ebensolches Schmuckstück besaß. Auf das Büchlein, das die Sitzende umklammert, schrieb Goya zwei spanische Worte, ¿Qué tal?, etwa „Wie geht's“. Das Werk hängt im Palais des Beaux-Arts in Lille.

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