
Attributed to Michelangelo · PD
Die Qual des heiligen Antonius
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Die Geschichte
Dieses Bild malte Michelangelo als Junge von etwa zwölf oder dreizehn Jahren, wohl um 1487 in Florenz, wo er gerade in der Werkstatt Ghirlandaios lernte. Es ist das früheste Gemälde, das man von ihm kennt. Als Vorlage diente ihm ein Kupferstich des deutschen Meisters Martin Schongauer: der heilige Antonius, den eine Schar geflügelter Dämonen durch die Luft zerrt und mit Krallen und Stöcken quält. Die frühen Lebensbeschreiber erzählen, der Junge sei eigens auf den Fischmarkt gegangen, um die schuppige, schillernde Haut der Ungeheuer nach echten Fischen zu malen. Von Michelangelo sind überhaupt nur etwa vier solcher Tafelbilder erhalten, fast sein ganzes Leben lang zog er den Marmor der Malerei vor. Es war das erste Werk von seiner Hand, das in eine amerikanische Sammlung gelangte.




