Die Trekvliet bei Rijswijk, bekannt als „Ansicht bei der Geestbrücke“

Die Trekvliet bei Rijswijk, bekannt als „Ansicht bei der Geestbrücke“


Details

Jahr
1868
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
31 × 50 cm

Die Geschichte

Gleich bei Rijswijk zieht die Trekvliet vorbei, ein Kanal, den Graf Wilhelm IV. von Holland um 1345 graben ließ, um Den Haag mit der Vliet zwischen Leiden und Delft zu verbinden. Jahrhundertelang fuhren hier Trekschuiten, von Pferden gezogene Passagierboote. Als Weissenbruch 1868 diese kleine Holztafel malte, lagen noch Frachtsegler am Ufer, etwa der Kahn mit dem dunklen Segel rechts.

Das Rijksmuseum nennt das Bild in seiner Stimmung noch romantisch, mit leuchtenden Farben und klarem Detail. Die Ansicht selbst stimmt aber genau. Links in der Ferne ragt der Turm von Schloss De Binckhorst auf, rechts steht die Mühle Laakmolen. Auf dem Weg kommt eine Frau mit einem Säugling auf dem Arm, ein kleines Kind an ihrer Seite und ein Hündchen vorneweg. Zwei Jahre später malte Weissenbruch die Trekvliet noch einmal, größer, und diese Fassung besitzt heute das Kunstmuseum Den Haag.

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