Die Dreifaltigkeit

Die Dreifaltigkeit


Details

Jahr
1457
Technik
Tempera auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
185,5 × 91 cm

Die Geschichte

Die Auftraggeber waren eine Bruderschaft von Priestern an der Dreifaltigkeitskirche in Pistoia, und so steht die Dreifaltigkeit in der Mitte. Gottvater schwebt zwischen roten und blauen Engeln in der Luft und hält das Kreuz mit dem toten Christus, dazwischen schwebt die Taube des Heiligen Geistes. Diesen Bildtyp nennt man Gnadenstuhl.

Bestellt wurde die Tafel 1455 bei dem Florentiner Francesco Pesellino, und Ende Juli 1457 starb er, ohne sie fertigzustellen. Zwei Maler, Fra Filippo Lippi und Domenico Veneziano, sollten schätzen, wie weit er gekommen war, und sie befanden, die Hälfte sei getan. Seine Witwe erklärte vor der Mercanzia, dem Florentiner Handelsgericht, das Bild sei fast fertig, denn davon hing ab, was seinen Erben noch zustand. 1458 ging der Auftrag an Lippi, dessen Werkstatt das Werk vollendete. Hier in der Mitte treffen die beiden Arbeitsgänge aufeinander. Kopf und Füße Gottvaters sind in Pesellinos Art gemalt, der Körper Christi ist dünn angelegt, und die Taube wurde offenbar erst spät über das Kreuz gesetzt.

Im späten 18. Jahrhundert wurde das Altarbild zersägt, und die Fugen, an denen die Galerie die Stücke wieder zusammengefügt hat, sind noch zu sehen. Die Mitteltafel wurde 1863 erworben.

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