
Madonna mit Kind und dem heiligen Franziskus
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Die Geschichte
1625 reiste Kardinal Francesco Barberini, Neffe Papst Urbans VIII., als päpstlicher Legat nach Frankreich und schenkte dieses kleine Bild auf Kupfer der Königinmutter Maria von Medici. Im selben Jahr vollendete der Flame Rubens für ihren neuen Palais du Luxembourg in Paris den Gemäldezyklus über ihr Leben.
Der Mönch, der kniend das Christuskind im Arm hält, wird meist Franziskus genannt, doch das Kind zu tragen ist eher das Kennzeichen des heiligen Antonius von Padua, und der französische Titel des Louvre nennt bis heute beide Namen. Über mehrere Pariser Sammlungen kam das Bild an Ludwig XIV. 1895 gab der Louvre es als Leihgabe an das Museum von Toul in Lothringen, um 1972 verschwand es von dort. 2004 kehrte es in den Louvre zurück, nach polizeilichen Ermittlungen, die die staatliche Kommission zur Überprüfung ausgeliehener Werke der Nationalmuseen angestoßen hatte.




