Der junge Christus als guter Hirte

Bartolomé Esteban Murillo · PD

Der junge Christus als guter Hirte


Details

Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
55 × 39,7 cm

Die Geschichte

Im Mai 1844 kam bei Christie's in London die Sammlung von Jeremiah Harman unter den Hammer, einem Bankier, der Gouverneur der Bank of England gewesen war. Darunter war ein Guter Hirte von Murillo, den ein Käufer namens Stewart erwarb. Das Museum hält es für sehr wahrscheinlich, dass es sich um diese Leinwand handelt. Sie ging an Stewarts Sohn, Colonel William Stewart, über, danach verliert sich die Spur weitgehend.

Als das Bild in den 1950er Jahren in New York wieder auftauchte, beim Kunsthändler Rudolf Heinemann und seiner Frau Lore, hatte es klangvollere Namen angesammelt. Briefe, die im Dezember 1958 während des Erwerbs geschrieben wurden, nannten als frühere Besitzer die königlichen Sammlungen Frankreichs, Louis-Philippe und einen Colonel Drax. Bestätigen konnte das Museum nichts davon. Es räumt nur ein, dass der Herzog von Orléans 1791 eine große Gruppe von Gemälden verkaufte, die später an Harman gelangte, ob dieses darunter war, weiß niemand.

Den jungen Christus als Hirten hat Murillo selbst mehr als einmal gemalt, und das Museum schreibt diese Fassung seiner Werkstatt in Sevilla zu. Auf der Rückseite steht auf einem Etikett der Londoner Packfirma Chenue Heinemanns Name neben dem des Berliner Händlers Bottenwieser, der Keilrahmen trägt französische und Schweizer Zollstempel.

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