
Triptychon der Anbetung der Könige
Details
Die Geschichte
Als dieses Triptychon um 1530 gemalt wurde, war Jan van Eyck schon fast 90 Jahre tot, und die flämische Malerei hatte sich längst den neueren Moden aus Antwerpen zugewandt. Die anonyme Hand hinter diesen drei Tafeln arbeitete dennoch weiter in der alten eyckschen Manier, in dem juwelenhaft leuchtenden Kolorit und der geduldigen, beinahe mikroskopischen Genauigkeit, die van Eyck ein Menschenalter zuvor berühmt gemacht hatten. Das Thema ist die Anbetung der Könige, die drei Weisen, die dem neugeborenen Christus huldigen. Ihr Zug verteilt sich über die Seitenflügel, sodass er sich auf die Mitteltafel zuzubewegen scheint. Die Uffizien führen das Werk nicht als eigenhändige Arbeit van Eycks, sondern als Erzeugnis seiner Schule, entstanden fast hundert Jahre nach seinem Tod.




