Triptychon mit der Kreuzigung (Mitteltafel), dem heiligen Petrus und einem Stifter (Innenseite linker Flügel), dem heiligen Jakobus und einer Stifterin (Innenseite rechter Flügel), dem heiligen Christophorus und dem Christuskind auf dem Lebensweg (Außenseiten der Flügel)

Triptychon mit der Kreuzigung (Mitteltafel), dem heiligen Petrus und einem Stifter (Innenseite linker Flügel), dem heiligen Jakobus und einer Stifterin (Innenseite rechter Flügel), dem heiligen Christophorus und dem Christuskind auf dem Lebensweg (Außenseiten der Flügel)


Details

Jahr
1525
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
50 × 33,5 cm

Die Geschichte

Aufgeklappt ist dieser kleine Altar keine 70 Zentimeter breit, die bemalte Fläche der Kreuzigung in der Mitte ist nur 37 Zentimeter hoch. Er entstand um 1525 für die private Andacht eines Ehepaars. Das Rijksmuseum schreibt ihn mit Vorbehalt einem namenlosen Maler zu, der den Notnamen Pseudo-Jan Wellens de Cock trägt.

Auf den Flügeln knien die Stifter in Schwarz, der Mann mit dem Apostel Petrus, die Frau mit Jakobus, einen Rosenkranz in den Händen. Sie stehen in derselben Landschaft wie Golgatha, als wären sie bei der Hinrichtung dabei. Soldaten und Reiter drängen sich um die Kreuze, und am Boden liegt ein Schädel, denn Golgatha heißt Schädelstätte.

Oben auf jedem Flügel hält ein kleiner Engel ein Wappen. Eines zeigt eine Hausmarke, ein Kreuz im Dreieck, bekrönt von einem Zeichen wie eine Vier. Mit solchen Marken kennzeichneten Bürgerfamilien ihre Waren.

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