Venus und Amor (Schlafende Venus)

Artemisia Gentileschi · PD

Venus und Amor (Schlafende Venus)


Details

Jahr
1627
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
96,5 × 143,8 cm

Die Geschichte

Um 1626 wandte sich Artemisia Gentileschi, berühmt für ihre unbeugsamen Heldinnen wie Judith oder Lucretia, einem ganz anderen Thema zu: einer schlafenden Venus. Die Göttin ruht nackt auf einem blauen Tuch, den Kopf auf einem karmesinroten Kissen mit goldenen Quasten, während der kleine Amor ihr mit Pfauenfedern Luft zufächelt. Ihr Körper, voll und wirklich, gibt sich dem Schlaf mit einer Natürlichkeit hin, die man bei den Venusdarstellungen anderer Maler selten findet. Das Blau des Lagers ist Ultramarin aus gemahlenem Lapislazuli, eines der teuersten Pigmente der Zeit und Zeichen eines reichen privaten Auftrags. Durch das Fenster öffnet sich eine Landschaft im Mondlicht, darin ein der Göttin geweihter Tempel. In diesen Jahren arbeitete Artemisia für wohlhabende Mäzene, zwischen Rom, Venedig und später Neapel.

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