Venus in einer Landschaft

Venus in einer Landschaft


Details

Museum
Louvre
Jahr
1529
Technik
Öl auf Buchenholz
Gattung
Gemälde
Maße
38 × 25 cm

Die Geschichte

Nach dem Sieg über Preußen im Herbst 1806 reiste Vivant Denon, der Direktor des Louvre, damals Musée Napoléon, durch die deutschen Sammlungen und suchte Gemälde für Paris aus. Diese kleine Venus kam auf diesem Weg nach Frankreich. Das alte Inventar vermerkt nur „Eroberung von 1806“ und nennt keinen früheren Besitzer. Auf der Rückseite der Buchentafel sitzt noch heute Denons Wachssiegel. Als 1815, nach Napoleons Sturz, deutsche Kommissare nach Paris kamen, um die abtransportierten Werke zurückzuholen, forderten sie dieses Bild nicht an, und so blieb es im Louvre. Cranach hat es 1529 datiert. Die Göttin steht auf einem steinigen Pfad, mit rotem Hut und Halsband, und der Schleier ist so fein, dass man ihn kaum sieht. Es lohnt sich, die Kiesel zu ihren Füßen genau anzusehen. Zwischen ihnen versteckt sich Cranachs Zeichen, die geflügelte Schlange mit dem Ring im Maul, gemalt wie ein weiterer Stein.

Stehst du davor? Richte die Kamera drauf. Hol dir die App.