Vertumnus und Pomona

Peter Paul Rubens · PD

Vertumnus und Pomona


Details

Jahr
1636
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
26,5 × 38,3 cm

Die Geschichte

Man sehe sich den linken Rand an. Ein Fuß und ein Spaten brechen dort so ab, dass es als Bildidee nicht aufgeht, und Svetlana Alpers, von der die einzige vollständige Untersuchung dieses Auftrags stammt, schloss daraus, dass die Tafel an dieser Seite beschnitten wurde. Interessant ist der Zeitpunkt. Die große Leinwand nach dieser Skizze malte Jacob Jordaens, und seine Fassung, heute im Museu do Caramulo in Portugal, enthält den fehlenden Streifen noch. Das Holz wurde also erst gekürzt, nachdem er die Skizze vor sich gehabt hatte. Die Geschichte steht im vierzehnten Buch von Ovids Metamorphosen. Vertumnus warb um Pomona, die Göttin der Obstgärten, als alte Frau verkleidet, und legte die Verkleidung dann ab. Rubens fasst genau diesen Umschlag: seine Hand zieht sie heran, ihre hält ihn auf, die Hippe, mit der sie ihre Bäume pflegt, liegt noch in ihrer Faust, über ihr rankt Wein. Die Skizze gehört zu jenen, die er ab 1636 für das Jagdhaus Philipps IV. bei El Pardo malte, und die Landschaft nimmt hier ebenso viel Raum ein wie die beiden Gestalten.

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