
Johan Christian Dahl · PD
Blick von Stalheim
Details
Die Geschichte
Dahl malte diese Aussicht 1842 in seinem Dresdner Haus, nach Skizzen, die er 16 Jahre zuvor auf einer Wanderung durch Westnorwegen gemacht hatte. Man nennt ihn oft den Vater der norwegischen Landschaftsmalerei: Er machte die Berge seines Landes zum Sinnbild, gerade als Norwegen, eben erst der dänischen Herrschaft entwachsen und nun an Schweden gebunden, nach eigenen Bildern verlangte. Der Blick fällt von der Höhe bei Stalheim hinab in das enge Nærøy-Tal, im Licht des späten Nachmittags, und ein kleines Bauerndorf fängt nahe der Mitte die Sonne. Ein blasser Regenbogen wölbt sich über die Gipfel rechts, die einzige Zutat, die er sich in einer sonst genau beobachteten Szene gestattete.
