
Die Geschichte
Die Nationalgalerie in Oslo war Norwegens erstes öffentliches Kunstmuseum, 1842 in einem Säulenbau im Stadtzentrum eröffnet, und anderthalb Jahrhunderte lang war sie der Ort, an dem die Norweger ihre eigene Kunst sahen. Vor allem war sie das Zuhause von Edvard Munch, und jahrzehntelang hing die bekannteste gemalte Fassung von Der Schrei an ihren Wänden.
Dieses Gemälde machte 1994 Schlagzeilen. Am Morgen der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Lillehammer stellten Diebe eine Leiter an ein Galeriefenster, kletterten hinein und waren in weniger als einer Minute mit Der Schrei verschwunden, wobei sie einen Zettel hinterließen, der die Sicherheitsvorkehrungen verspottete. Es wurde einige Monate später bei einem verdeckten Polizeieinsatz zurückerlangt.
2019 schloss die Galerie, und ihre Sammlung zog in das neue Nationalmuseum am Hafen, wo die Munch-Bilder heute hängen. Das alte Gebäude wird für Ausstellungen bewahrt.
Sammlung
22 Werke
Brautzug auf dem HardangerfjordAdolph Tidemand, 1848
Blick von StalheimJohan Christian Dahl, 1842
Selbstbildnis mit ZigaretteEdvard Munch, 1895
Stetind im NebelPeder Balke, 1864
Albertine im Wartezimmer des PolizeiarztesChristian Krohg, 1887
Taufe in der Kirche von TanumHarriet Backer, 1892
Kuss am FensterEdvard Munch, 1892
Leiv Eiriksson entdeckt AmerikaChristian Krohg, 1893
Odins wilde JagdPeter Nicolai Arbo, 1872
Rue LafayetteEdvard Munch, 1891
Selbstporträt mit der Spanischen GrippeEdvard Munch, 1919
FrühlingEdvard Munch, 1889
Ein WildladenFrans Snyders, 1625
Greifswald im MondscheinCaspar David Friedrich, 1817
Hans JægerEdvard Munch, 1889
Inger in Schwarz und ViolettEdvard Munch, 1892
Porträt des Karel van MalleryAnthonis van Dyck, 1631
RiesengebirgslandschaftCaspar David Friedrich, 1835
Die Mädchen auf der BrückeEdvard Munch, 1901
Der SchreiEdvard Munch, 1893
Der MärchenwaldEdvard Munch, 1901
Heimkehrende ArbeiterEdvard Munch, 1920