
Diego Velázquez · PD
Blick auf den Garten der Villa Medici
Details
Die Geschichte
In der Mitte öffnet sich ein steinerner Bogen, eine Serliana, hier mit Brettern vernagelt; darunter stehen zwei kleine Gestalten neben einem zum Trocknen aufgehängten Tuch. Um 1630 lebte Velázquez in Rom und wohnte eine Zeit lang in der Villa Medici auf einem Hügel über der Stadt. Dort tat er etwas, das damals kaum jemand wagte: Er trug die Staffelei in den Garten und malte in Öl, nach der Natur, unmittelbar vor dem Motiv. Freilichtstudien machte man sonst mit Stift oder Feder, nicht in Farbe und nicht am Ort selbst. Ein Vorgang, keine Geschichte, nur das Licht zwischen den Bäumen. Über das Jahr streiten die Forscher bis heute, zwischen dieser ersten Italienreise und einer späteren um 1650.




