
Wandmalereifragmente mit einer halben Rosette, aus Dura-Europos
Details
Die Geschichte
Die Malereien von Dura-Europos kamen durch Zufall ans Licht. 1920 hoben britische Soldaten am Euphrat, im heutigen Osten Syriens, Stellungen aus und stießen unter dem Sand auf bemalte Wände. Zwei Jahre später kam der belgische Religionshistoriker Franz Cumont, um im Auftrag der Pariser Académie des Inscriptions zu graben. 1922 und 1923 arbeitete er im Tempel der Artemis und löste aus einem Raum, den er mit C bezeichnete, diese Stücke bemalten Putzes. 1926 veröffentlichte er sie in seinem Grabungsbericht.
Erhalten ist ein halber Kreis in Rot und Schwarz, eine Rosette oder vielleicht ein Rad. Der Eintrag des Louvre lässt das Fragezeichen stehen. Das Muster ist gemalt und zusätzlich in den Putz geritzt, und das Ganze misst etwa 32 Zentimeter im Quadrat.



