
Claude Monet · PD
Seerosen und Schmucklilien
Details
Die Geschichte
Schmucklilien, auch Agapanthus genannt, ließ Monet am Rand seines Seerosenteichs in Giverny pflanzen. Auf dieser Leinwand treffen beide Pflanzen aufeinander. Links liegen die flachen Blätter der Seerosen auf dunkelblauem Wasser, dazwischen ein paar blassgelbe Blüten. Von rechts neigen sich die hohen Stängel der Schmucklilien mit ihren lockeren, blauvioletten Dolden über den Teich. Das Bild entstand zwischen 1914 und 1917. Während Frankreich im Krieg stand, arbeitete der über Siebzigjährige in Giverny an riesigen Seerosen-Dekorationen und ließ sich dafür 1915 eigens ein neues, großes Atelier bauen. Neben diesen Wandbildern malte er Staffeleibilder wie dieses, 1,40 Meter hoch. Die Verbindung von Seerosen und Schmucklilien probierte Monet auch im ganz großen Format aus, in einem dreiteiligen Werk, das er „Agapanthus“ nannte.




