
Claude Monet · PD
Seerosen
Details
Die Geschichte
Die Leinwand ist zwei Meter breit und einen Meter hoch, und sie zeigt nichts als die Wasseroberfläche: die Blätter, dazu Pflanzen und Himmel, die nur als Spiegelung hereinkommen. Ufer und Horizont fehlen. Entstanden ist sie zwischen 1917 und 1919 in Giverny, rund 50 Kilometer von der Front entfernt, nah genug, dass im Garten die Artillerie zu hören war. Monets Sohn Michel war 1915 eingezogen worden. In den Kriegsjahren ließ Monet neben dem Haus ein drittes Atelier bauen, eigens für die riesigen Seerosenbilder, an denen er arbeitete. Am 12. November 1918, einen Tag nach dem Waffenstillstand, schrieb er an Georges Clemenceau, den französischen Ministerpräsidenten und alten Freund, und bot dem Staat zwei dieser Tafeln an. Das Museum in Honolulu kaufte dieses Bild 1966, zum Andenken an den Sammler Robert Allerton.




