
Windmühlen
Details
Die Geschichte
Eine griechische Windmühle dieser Zeit war eine Maschine, die Bedienung brauchte. Der ägäische Normaltyp ist ein runder, weiß gekalkter Turm über zwei oder drei Geschosse, und an den acht dünnen Ruten hängen dreieckige Segeltuchbahnen. Der Müller las den Wind und reffte entsprechend, holte Tuch ein, wenn es frisch wehte, und ließ es heraus, wenn es abflaute. Drinnen drehte das Getriebe den Läuferstein über dem Bodenstein, für Weizen, Gerste oder Mais.
So kamen Inseln und Küstenorte das ganze 19. Jahrhundert hindurch zu ihrem Mehl. Wo der Wind zuverlässig stand, mahlte man auch für den Export, und auf einer Anhöhe konnten zehn Mühlen nebeneinander arbeiten.
Volanakis hat dem Motiv eine sehr kleine Leinwand gegeben, 28 auf 42 Zentimeter, und das Bild ist undatiert. Wo diese Mühlen standen, hält der Katalogeintrag nicht fest.




